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„Verbotene Liebe“ in neuem Format

Nachdem der ARD-Vorabend im Laufe des kommenden Jahres umstrukturiert werden soll und im Zuge dessen die Daily-Soap „Marienhof“ abgesetzt wird, wurde nun bekannt, dass stattdessen die Sendezeit von „Verbotene Liebe“ verdoppelt wird.

ARD-Programmdirektor Volker Herres ließ verlauten, dass „Verbotene Liebe“ im großen Format eine andere Dramaturgie und einen anderen Look haben werde als die „Verbotene Liebe“ heute. Grundy-UFA-Chef Rainer Wemcken meinte dazu: „Wir freuen uns sehr über diese Chance und das Vertrauen der ARD und möchten damit neue Maßstäbe im Genre Daily-Drama setzen.“

Die Folgen sollen in Zukunft eine Länge von ca. 45 Minuten haben und „dramaturgisch in sich geschlossen“ sein. Wie das genau aussehen wird, werden die Fans voraussichtlich ab Juni sehen können, wenn „Verbotene Liebe“ zum ersten Mal im neuen Format ausgestrahlt wird.

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Ansgars Tränen …

Nicht oft kommt es vor, dass Ansgar von Lahnstein weint. Aber wenn, dann kommt alles hoch, was ihn über Jahre bewegt hat, was ihn zu dem gemacht hat, was er heute ist. Vor kurzem konnten die Zuschauer einen Ansgar sehen, der vollkommen am Ende war. Einen Ansgar, der die Demütigung ertragen musste, dass seinem Onkel Ludwig die Leitung der Lahnstein-Holding übertragen wurde und der die schreckliche Nachricht erhalten musste, dass seine große Liebe Nathalie ein Kind von Matthias Brandner erwartet.

Und so legte Ansgar für einen Moment seine Fassade ab, und tat etwas, was er über all die Jahre immer wieder vermieden hatte – er zeigte Schwäche und ließ seinen Gefühlen freien Lauf, die sich schließlich vor Lydia in seinen Tränen offenbarten … Und Lydia war nicht die Einzige, die davon berührt war. Für die Zuschauer war es sehr ergreifend, zu sehen, wie alles in Ansgar hochkam, all der Schmerz, die Enttäuschung und die Wut über seinen Vater, der ihn nie geliebt, ihm immer etwas vorgemacht hatte und dessen Ansprüchen er nie gerecht werden konnte, über seine angebliche Mutter Francesca, die eigentlich die einzige Person gewesen war, von der er immer geglaubt hatte, dass ihre Mutterliebe echt war und über das Glück von Nathalie, die einzige Frau in seinem Leben, die er jemals aufrichtig geliebt hatte und der er nie ein eigenes Kind schenken konnte …

Ansgar hat in einem dieser seltenen Momente ein weiteres Mal gezeigt, wie verletzlich er in seinem Innersten ist und wie er sich letztendlich nur nach ein wenig Anerkennung und Liebe sehnt.

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Abschied von Claudia Hiersche

Nach sechs Jahren mussten die VL-Fans sich nun von Carla von Lahnstein verabschieden, die in dieser Zeit zu den wichtigsten Charakteren der „Verbotenen Liebe“ gehörte und in den verschiedensten Bereichen und mit all ihren Facetten überzeugt hat.

Carla war einerseits eine Frau, der ihre Familie viel bedeutete, die ihren Vater trotz zahlreicher Auseinandersetzungen bis nach seinem Tod verehrte, die trotz der Feindschaft zu ihrem Bruder Ansgar immer wieder versuchte, einzulenken und sich mit ihm zu versöhnen, und die zu ihren anderen Geschwistern, vor allem zu Leonard, ein herzliches Verhältnis hatte und immer für sie da war.
Andererseits war Carla die ehrgeizige Geschäftsfrau, die in den Kämpfen um die Holding an ihren schwierigen Aufgaben wuchs, aber auch gegen eine Entwicklung ihrer Persönlichkeit in die falsche Richtung kämpfen musste und unter ihrer Einsamkeit litt, denn im Grunde ihres Herzens sehnte sich auch Carla nach einer Partnerin, nach der ganz großen Liebe, die sie dreimal gefunden hat. Ihre Beziehungen waren unterschiedlich und einzigartig und haben viele Fans verzaubert. Da war ihre erste große Liebe Hanna, die sie auf tragische Weise verloren hat, ihre am Ende gescheiterte Ehe mit Susanne, aus der ihre geliebte Tochter Sophia hervorging und ihre Beziehung zu Stella, mit der die Rolle Carla nun ihr Happyend bekommen hat.

Carla von Lahnstein war eine sympathische, starke, beeindruckende und völlig klischeefreie lesbische Frau, deren Charakter kontinuierlich gezeichnet wurde und die den Zuschauern den Menschen hinter einer lesbischen Frau auf eine höchst ergreifende Weise gezeigt hat.

Der Dank gilt der Schauspielerin Claudia Hiersche, welche die Zuschauer mit ihrer unvergleichlichen Darstellung der Carla von Lahnstein in ihren Bann gezogen hat. Die Art und Weise, wie sie es durch den Einsatz ihrer ganzen Seele geschafft hat, die Zuschauer zu ergreifen und mitzureißen, bleibt unvergleichlich.

Und alle VL-Fans dürfen auf die bereits angekündigten Gastauftritte gespannt sein …

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